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Rauchentwöhnung

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Rauchentwöhnung durch Hypnose

Die hypnotische Rauchentwöhnung ist laut wissenschaftlichen Studien eines der erfolgreichste Rauchentwöhnungsverfahren überhaupt.

Die Wirksamkeit wurde inzwischen in vielen Studien belegt. Besonders interessant sind hier die Studien der Universität Tübingen. In letzter Zeit wurden zudem Forschungsergebnisse veröffentlicht, welche die hohe Erfolgsrate erklären.

Raucherentwöhnung durch Hypnose basiert auf drei Faktoren:

1. Motivation:
Während der Hypnose kann Ihre Motivation aufzuhören deutlich gesteigert und so tief in Ihrem Unterbewusstsein verankert werden, dass Sie diese Entscheidung in Zukunft nicht mehr in Frage stellen. Damit wirken Sie Rückfällen aus Leichtsinn entgegen.

2. Körperlicher Entzug:
Durch die tiefe Trance während der Hypnose wird Ihr Dopaminhaushalt neu justiert. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff der im Gehirn durch das  Belohnungs- und Suchtzentrum ausgeschüttet wird. Nikotin steigert den Dopaminausstoß in Ihrem Gehirn. Ihr Gehirn wirkt dem durch einen niedrigeren natürlichen Dopaminspiegel entgegen . Wenn Sie jetzt aufhören zu rauchen, fallen Sie in einen Dopaminmangel, der sich durch Gereiztheit, schlechte Laune und Entzugserscheinungen aller Art auswirkt. Sie kennen das sicher schon. Dieser Entzug kann durch eine Hypnosebehandlung deutlich reduziert werden, weil die natürliche Dopaminausschüttung in der Hypnose angeregt werden kann.

3. Seelischer Entzug:
Damit sind die Entzugserscheinungen gemeint, die sich im täglichen Leben so einstellen. Die berühmte Zigarette zum Kaffee, die Zigarette mit den Kollege usw. Diese Situationen können während der Sitzung aufgelöst werden. So können Sie Ihren Kaffee und ihre Freunde auch ohne Zigarette genießen.



Heute besteht kein Zweifel mehr an der Schädlichkeit von Tabakkonsum für unseren Organismus (sei es über Zigaretten, Zigarren, Pfeifen, Kautabak oder anderen Produkten). Der "Luxus" des Rauchens kostet über Jahre gerechnet ein kleines oder größeres Vermögen, der kalte Rauch stinkt und erzeugt bei Nichtrauchern meist Ekelgefühle, unsere Haut altert etwa doppelt so schnell - wir werden rascher unattraktiv. All diese Gründe machen es rein rational gesehen völlig absurd und widersinnig, regelmäßig zu Zigaretten zu greifen und unser Sauerstoff-Organ mit deren Rauch zu erfüllen. Doch Rationalität ist nicht alles: wie jedermann weiß, rauchen viele Leute dennoch weiter und schaffen es aus eigenem Antrieb nicht, davon los zu kommen. Gehören auch Sie zu diesem Personenkreis, kann Hypnose eine gute Unterstützung darstellen, damit Sie es letztendlich doch schaffen.


Wie funktioniert das?

"Einmal kurz die Augen schließen, wegdämmern und nach dem Aufwachen ewig rauchfrei sein": das wäre großartig für jene, die mit dem Rauchen aufhören wollen! Doch ganz so einfach, wie es von manchen Hypnotherapeuten angepriesen wird, ist es nicht, von den Zigaretten loszukommen. Wie alle anderen auch, wirkt der Therapieansatz nicht bei jedem gleich gut und bietet zudem keine Garantie, nicht wieder rückfällig zu werden.
Umgekehrt ist Hypnose aber auch keineswegs "Hokuspokus", wie viele Menschen (teils aufgrund unseriöser Bühnenshows) meinen. Hypnose ist als Psychotherapie-Methode anerkannt und bietet ein wissenschaftlich überprüftes Verfahren, das nachweislich dabei unterstützen kann, von Zigaretten, Zigarren oder anderen Tabak-Produkten wegzukommen. Raucherentwöhnung bzw. Nikotin-Entwöhnung ist einer der Anwendungsbereiche, in denen Hypnose seit Jahrzehnten erfolgreich angewandt wird.

Die am häufigsten zur Anwendung kommenden Ansätze zur Rauchentwöhnung mittels Hypnose bzw. Hypnotherapie lassen sich wie folgt beschreiben:

1) Aversions-Erzeugung:
Ziel der Hypnotherapie ist, beim Klienten eine Abneigung oder sogar Ekel vor der Zigarette zu erzeugen. Mitunter hört man von erstaunlichen Erfolgen, wie etwa Rauchfreiheit schon nach einer einzigen Hypnose-Sitzung. Die langfristige Wirksamkeit dieses Ansatzes konnte bis heute (Stand 01/2014) noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

2) Selbstmanagement:
Ziel der Hypnose ist ein achtsamerer Umgang mit sich selbst und die Verankerung des Wunsches, ohne Nikotin auszukommen. Die Wirksamkeit dieses Ansatzes wurde im Unterschied zum ersteren bereits in mehreren Studien nachgewiesen:


Wirksamkeits-Nachweise der Hypnose zur Rauchentwöhnung:

Studie "Raucherentwöhnung in Hypnose" von Heumann & Schmidt, 1998
In der Experimentalgruppe (mit Hypnose) waren nach 4 Wochen 55% der Teilnehmer abstinent,
nach 12 Wochen bereits 65%.
In der Kontrollgruppe (ohne Hypnose) waren nach 4 Wochen lediglich 17% abstinent,
nach 12 Wochen nur noch 11%.
Nach 4 Wochen war die Raucherentwöhnung mit Hypnose signifikant erfolgreicher als die Entwöhnung in eigener Regie: Chi2-Wert: 5,983.


Auch Raucher, die ihren Zigaretten-Konsum reduzierten oder aus der Untersuchung ausstiegen (Drop-Outs), wurden hierbei als "nicht-abstinent" gewertet (!). Nach 12 Wochen war die Raucherentwöhnung mit Hypnose ebenfalls signifikant erfolgreicher als die Entwöhnung in eigener Regie: hier betrug der Chi2-Wert 11,515 (p<0,05 nach 4 Wochen bzw. p<0,01 nach 3 Wochen des Rauchstopps mit Hypnose [Link].


Die Qualität und somit auch der Behandlung ist auch davon abhängig, ob Sie an einen qualifizierten Hypnotherapeuten gelangen, idealerweise kann dieser eine einschlägige Aus- oder Fortbildung bei einem anerkannten Fachverband nachweisen. Die Kosten für eine Therapiesitzung schwanken bei den meisten Therapeuten zwischen 60 und 100 Euro. Sofern Sie anschließend mit dem Rauchen wirklich aufhören und auf Zigaretten verzichten sollten, dürfte das Geld gut investiert sein.


Ablauf der Rauchstopp-Hypnose (Bildquelle: iStockPhoto)

Das Programm besteht aus 4 Sitzungen á 60 Minuten.
Kosten für das Paket: € 240,- (zahlbar im Voraus)

1. Sitzung:
Anamnese (Ermittlung der persönlichen "Rauch-Geschichte") sowie ein Gespräch über das aktuelle Lebensumfeld, etwaige Stressfaktoren etc. In diesem Dialog wird die Rauchentwöhnung vorbereitet und die Hopnose erklärt. Ziel ist mehr Wissen über die Funktion des Rauchens, seine Wirkung im Gehirn, sowie eine Vorbereitung des Unterbewusstseins auf die folgenden Suggestionen, damit diese nicht abgewiesen werden. In einer ersten Tranceübung werden Blockaden entfernt, die Sie bisher davon abgehalten haben, dauerhaft rauchfrei zu werden.

2. Sitzung:
Trancesitzung (Hypnose) und Beginn des Hypnose-Verfahrens (idealerweise 3 Tage nach dem Erstgespräch). Sie erhalten Impulse, die Ihnen dabei helfen, das Rauchen bewusst und unbewusst loszulassen. Danach wird Ihre Motivation, mit dem Rauchen ein für alle Mal aufzuhören, hypnotisch gestärkt, damit Sie bei Ihrer einmal getroffenen Entscheidung, Nichtraucher zu sein, dauerhaft bleiben können. Darauf folgt die Rauchentwöhnung mit angepassten Suggestionen. Die meisten Klienten sind bereits nach dieser Sitzung rauchfrei!

3. Sitzung:
Trancesitzung mit Instruktionen zur Selbsthypnose (idealerweise 3 bis 5 Tage nach der 2. Sitzung). Weitere Stärkung der Nichtrauch-Motivation, Verankerung der Entscheidung, auch weiterhin nicht zu rauchen.

4. Sitzung:
Abklärung der Fortschritte bezüglich Selbsthypnose und Reflexion der seither aufgetretenen Probleme (etwa 2 bis 3 Wochen nach der 3. Sitzung)


Wie kann ich den Erfolg der Hypnose unterstützen?

Wie bei anderen Formen der Beratung ist auch bei der Raucherentwöhnung durch Hypnose die Behandlungsmotivation und die Mitarbeit des Patienten ganz wesentlich für den Erfolg. Im Gegensatz zu reißerischen TV-Beiträgen oder Presseartikeln kann Ihnen seriöser Hypnotiseur eine langfristige Abneigung gegen das Rauchen "implantieren" . Hypnose ist kein "Wundermittel", das Sie ohne jegliche eigene Anstrengung zum Nichtraucher macht. Es ist insofern wichtig, dass Sie aus eigenem Antrieb aufhören wollen und nicht etwa nur deshalb zur Sitzung kommen, weil es Ihnen der Arzt empfohlen hat oder Ihr(e) Partner(in) es sich von Ihnen wünscht. Wollen Sie aber selbst mit dem Rauchen aufhören - um Ihretwillen -, dann ist Hypnose eine starke Unterstützung bei Ihren Bemühungen, das Rauchen endgültig aufzugeben.

"Kann/soll ich nebenbei Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis, Medikamente oder dergleichen verwenden?" Die gemeinsame Anwendung von Nikotinpflastern und Hypnose erzielte beim Tübinger Modell höhere Dauererfolge als die Anwendung von Nikotinpflastern oder Hypnose allein. Insofern wird zur Anwendung von Nikotinpflastern ermutigt! Nikotinkaugummis, elektronische Zigaretten, Medikamente wie Schampix und dergleichen können allerdings zu Querwirkungen führen (etwa zu einer Verstärkung der Nikotinabhängigkeit oder anderen Nebenwirkungen) und sollten deshalb schon bei der Terminvereinbarung dem Hypnotherapeuten gegenüber zumindest erwähnt werden. Erfahrungsgemäß kann eine Verwendung derartiger "Zusatzhelfer" bei einem bisherigen Konsum von 25+ Zigaretten/Tag sinnvoll sein, darunter ist sie es jedoch meist nicht.


Da die Hypnose- und Selbsthypnose-Instruktionssitzungen in einem bestimmten Abstand voneinander stattfinden sollten, sind die betreffenden Termine vorauszuplanen. Bei Interesse an der Absolvierung des Rauchstopp-Programms kontaktieren Sie mich bitte mindestens 4 Wochen vor dem geplanten Beginn über das Kontaktformular meiner Website oder telefonisch.

Geschenkgutscheine

Aufgrund wiederholter Nachfragen biete ich unter bestimmten Umständen auch "Geschenkgutscheine" für das Nichtraucher-Programm an. Ich weise jedoch nochmals darauf hin, dass zum Erfolg der Nichtraucher-Hypnose ein echter Wunsch beim Klienten/der Klientin erforderlich ist, mit dem Rauchen aufzuhören.

Daher empfehle ich, dass die betroffene Person immer zuerst einen Erst-Termin zur Anamnese wahnimmt.
Erst danach sollte man über einen Geschenkgutschein nachdenken.

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